Der Ort

Mit Achtsamkeit beleben, pflegen und erblühen

Das Objekt

Der Hof befindet sich in der Nähe von Lübz in einem kleinen Dorf, welches aus 12 Grundstücken besteht und in den 1930er Jahren erbaut wurde, um Menschen in diesem kaum bewohnten Gebiet in Mecklemburg anzusiedeln.

In DDR Zeiten erfolgte eine Nutzung durch die ansässige LPG.

Anschließend wurde der Hof unter Verwendung von biologischen Materialien mit Liebe zum Detail rekonsturiert, erweitert und bisher abschließend im Jahre 2022 fertig gestellt.

 

Das Haus

Erbaut wurde das Haus in dem für die Region und Zeit typischen Stil mit Fachwerkelementen. Es bestand ursprünglich aus einem Wohnhaus mit angrenzendem Stall und Durchfahrtsscheune.
Bei der Sanierung, welche bis 2022 andauerte, wurden die ersten beiden Gebäudeteilen vereinigt. Es entstanden dort auf 2 Etagen jeweils 3 Zimmer mit großem Gemeinschaftsbereich bzw. Wohnküche, 2 Bädern und einem extra WC. Der Scheunenteil erlebte die Verwandlung in einen Klangraum, wonach er mit einer wundervoller Akustik und einer würdevollen Ausstrahlung ein besonderes Juwel an diesem Ort darstellt.

Die Gestaltung des Hauses erfolgte mit natürlichen, nachhaltigen Baustoffen und viel Liebe zum Detail.

Die Aufteilung der Räumlichkeiten bietet Platz für 4-5 feste Bewohner und 2-3 temporäre Gäste, welche sich einfach erholen oder im Rahmen von begleiteten Auszeiten Neuorientierung finden möchten bzw. auch für Menschen, welche uns tatkräftig unterstützen wollen.

Das Grundstück

Die Fläche von ca. 8.000m² gliedert sich durch gestalterische Elemente in verschiedene Bereiche. Es gibt einen Obstgarten, in dem viele alte Sorten von Äpfeln, Pflaumen und Kirschen sowie Nussbäume bzw. Sträucher beheimatet sind.
In einem Nutzgarten wachsen Früchte und unterschiedlichstes Gemüse wird angebaut. Auch zwei kleine Gewächshäuser stehen für gärtnerische Erfahrungen zur Verfügung.
Beeren und ein herrlicher großer Kirschbaum sind zusätzlich auch in einem duftend blühenden Rosengarten zu finden.
Auf dem gesamten Gelände laden sonnige Flecken ebenso zum Verweilen ein, wie verschiedenartige schattenspendende Bäume. Eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren lässt sich nicht nur in den gepflegten Bereichen sondern auch in den gezielt naturbelassenen bewundern.

Neben der bereits erwähnten üppigen, beruhigenden Natur und dem Wohngebäude mit Klangraum gibt es eine große Scheune, welche momentan unter anderem als Lager für Gartenzubehör und Geräte dient. Sie besitzt jedoch ein großes Ausbaupotential. Hier sollen zukünftig Kreativ- und Begegnungsbereiche, eine Bibliothek sowie zusätzlicher Wohnraum entstehen.

Die Nutzung

Auf dem Lindenhof lebt eine Gemeinschaft, welche momentan aus 4 Bewohnern besteht. Diese beleben, pflegen und erhalten den Platz, so dass ein Lebens- und Rückzugsort entsteht, an dem achtsamer Kontakt mit sich selbst und anderen Menschen möglich sowie authentisches Sein (er)lebbar ist.
Diese Qualität lädt in besonderen Lebenssituationen zu Auszeiten ein, welche Regeneration ermöglichen sowie Selbstwertgefühl und Selbstverantwortung stärken (können).

Ökologischer Anbau und Verarbeitung von Obst und Gemüse dienen einer teilweisen Selbstversorgung mit gesunden, regionalen Lebensmitteln. Des Weiteren ist dieses Tun eine wichtige Komponente des gemeinschaftlichen Wirkens, der Erdung im wörtlichen Sinne und hilft beim innerlichen zur Ruhe kommen. Mit der Erforschung und Weitergabe von nachhaltigen Methoden wird altes Wissen erhalten, wiederentdeckt oder erweitert. Dadurch wächst ein Leben in Achtsamkeit und Wertschätzung von allen Wesen.

Durch Kurse, Mitmachaktionen und die Möglichkeit zum wwoof’en werden Fähigkeiten und Wissen in diesem Sinne erworben, vertieft und weiter gegeben.

Der Klangraumes findet seine Bestimmung bei (regelmäßig stattfindenden) Singkreisen, musikalischen bzw. kulturellen Veranstaltungen sowie bei Proben von Solisten und kleinen Gruppen. Ebenso wird er für Bewegungsangebote wie beispielsweise Qui Gong oder Massagekurse genutzt.

Im Rahmen der Praxis „BerührtSein“ werden unter anderem Massagen für Bewohner und Gäste der Region angeboten

Anfahrt

Je nach Verkehrslage erreicht ihr uns aus Berlin kommend über die A24→ A19 bis zur Abfahrt Malchow, von dort auf der B192 über Goldberg nach Techentin und den Abzweig nach Augzin – Mühlenhof – Neu Benthen

Von Hamburg komend nutzt ihr die Abfahrt Neustadt-Glewe und gelangt über die B191 nach Parchim und Lübz, von dort direkt über Werder nach Neu Benthen